Hungersnot im Jemen: Vielen Dank für Ihre Spenden!

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Rund 14 Millionen Menschen sind von der Hungerkatastrophe im Jemen betroffen. Das ist erschreckend. Deshalb wollten wir als Time To Help e.V. etwas tun und haben eine spontane Spendenkampagne eingerichtet. Die Ergebnisse sind erfreulich. Schnell wurden die Spenden nach Jemen geschickt und als Lebensmittelpakete an Bedürftige Menschen verteilt.

Es waren erschreckende Bilder, die uns aus Jemen erreicht haben. Hungernde Kinder, hilflose Familien.. Hintergrund ist ein seit drei Jahren anhaltender Krieg im Jemen. Die Vereinten Nationen (UN) befürchten, dass rund 14 Millionen Menschen durch den Krieg von Hungersnot bedroht sind. Die erschreckenden Bildern wurden durch diese schockierenden Zahlen ergänzt. Deshalb war es uns nicht mehr möglich, länger wegzusehen. Es musste etwas getan werden. So starteten wir mit unseren Partnern in den Niederlanden und im Jemen eine spontane Hilfskampagne.

Großes Interesse der Öffentlichkeit für Spenden nach Jemen

Mitte November ging die Kampagne los und lief etwa einen Monat lang. Wie von unseren Unterstützerinnen und Unterstützern nicht anders zu erwarten war, ist die Hilfskampagne auf großes Interesse gestoßen. Schon innerhalb weniger Stunden kamen die ersten Spenden an. Die Kampagnen liefen neben unserer Webseite auch über Facebook und Betterplace. Murat Güclü, Vorsitzender des Vereins Time To Help e.V., ist zufrieden mit den Ergebnissen: “Das Interesse war groß. Ich möchte mich recht herzlich bei jedem einzelnen Unterstützer bedanken!”

So wurden bei der spontanen Spendenaktion über 10.000€ gesammelt, die so schnell es ging, nach Jemen geschickt wurden.

Drei Verteilzentren für Lebensmittelpakete

Die Spenden wurden hauptsächlich in drei Städten verteilt, die von der Hungerkatastrophe besonders betroffen sind. Dabei handelt es sich um die Städte Raymmah, Taiz und die Hauptstadt Sana´a. Viele Menschen sind in diese Städte geflüchtet und versuchen hier am Leben zu bleiben. Mit den finanziellen Spenden wurden vor Ort Lebensmittelpakete zusammengestellt und an bedürftige Menschen im Jemen verteilt. In den Lebensmittelpaketen sind Weizenprodukte, Reis, Zucker und Speiseöl enthalten.

 


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